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Am 9. November 2008, dem 70. Jahrestag der Reichspogromnacht, wurde auf dem Gelände der ehemaligen Abtei Brauweiler – heute LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler – eine Dauerausstellung eröffnet, die die Geschehnisse der Jahre 1933 bis 1945 in der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler dokumentiert.

Die Ideologie des Nationalsozialismus beherrschte von 1933 bis 1945 auch die Arbeitsanstalt Brauweiler. Einzelne Gebäude dienten den Nazis unter anderem als „Schutzhaftlager" und Gestapogefängnis. Von diesen Gebäuden existiert heute nur noch das frühere „Frauenhaus", das seit der Auflösung der Arbeitsanstalt in den 1960er Jahren als Bürohaus dient.
Im Kellergeschoss sind zwei Arrestzellen weitgehend im Nachkriegszustand erhalten. Unter Einbeziehung dieser Zellen wurde hier seitens des Landschaftsverbandes Rheinland eine Dauerausstellung eingerichtet, die dem Gedenken an die Opfer des NS-Regimes in Brauweiler gewidmet ist.
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Inhaltlich erarbeitet wurde die von der Sozial- und Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Rheinland und vom Freundeskreis Abtei Brauweiler e.V. finanziell geförderte Ausstellung von den beiden Historikern Josef Wißkirchen und Hermann Daners (beide aktive Mitglieder im Verein für Geschichte e.V., Pulheim) in Zusammenarbeit mit dem Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland. Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum realisierte die Ausstellung. Die gestalterische und grafische Umsetzung lag in den Händen von Günter Marquardt, Köln, und Sandra Marquardt, Siegburg.

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