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Archive
im Rheinland

Bundessicherungsverfilmung

Die Sicherungsverfilmung (SiFi) ausgewählten, national wertvollen Archivguts aus dem staatlichen und nichtstaatlichen Bereich wird vom Bund als Aufgabe im Rahmen des Zivilschutzes seit 1961 finanziert. Ziel ist die Sicherung unikalen Archivguts auf s/w-Mikrofilm, der im Falle des unwiederbringlichen Verlusts an die Stelle des Originals treten könnte. Mit einer attestierten Haltbarkeit von etwa 500 Jahren gilt der Mikrofilm auch heute noch als sicherstes Medium zur reprografischen Langzeitspeicherung von Information. Die im Rahmen des Programms erstellten Mikrofilme werden im Zentralen Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland, dem auch als "Oberrieder Stollen" bezeichneten Barbarastollen bei Freiburg, eingelagert. Die Durchführung der Bundessicherungsverfilmung obliegt den in den Bundesländern eingerichteten Verfilmungsstellen. Die Auswahl der in Frage kommenden Bestände erfolgt nach den Grundsätzen zur Durchführung der Sicherungsverfilmung von Archivalien in der Fassung vom 1. März 1987. Die Teilnahme ist für die Archive kostenfrei.

Die Sicherungsverfilmung für die nichtstaatlichen Archive im Rheinland wird heute im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen – Abteilung Rheinland, Standort Schloss Kalkum (ab 2014 im neuen Standort Duisburg), durchgeführt. Die Antragstellung inklusive der Auswahl der Bestände und Organisation der Transporte erfolgt über das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum. Auch bieten wir den teilnehmenden Archiven gegen Entgelt die Erstellung von Duplikatfilmen (Silberhalogenidfilme) und Digitalisaten mit dem Rollfilmscanner für den eigenen Gebrauch an.

Für ein Beratungsgespräch stehen wir gerne zur Verfügung.


Ihre Ansprechpartnerinnen und -partner


Foto: Gertrud Düssel

Gertrud Düssel

Tel 02234 9854-230
gertrud.duessel@lvr.de