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Für seine Erfindung der lasergestützten 3-D-Fotografie erhielt der Wissenschaftler Denis Gabor 1971 den Nobelpreis für Physik. Die Möglichkeit, eine virtuelle – sichtbare, doch nicht vorhandene – Welt zu erschaffen, erschien auch Kunstschaffenden als epochaler Fortschritt. Der Durchbruch zur perfekten dreidimensionalen Abbildung der Welt, mit der sich die Kunst seit Beginn der Neuzeit als Problem auseinandersetzt, schien damit vollzogen. Trotz des hochkomplexen technischen Verfahrens entwickelte sich die Holographie schnell zu einem Medium für experimentelle Kunst. Bereits 1979 richtete der Sammler und Unternehmer Matthias Lauk in Pulheim ein privates Museum für Holographie-Kunst ein. Nach seiner Auflösung konnten der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die Stadt Pulheim bedeutende Sammlungskomplexe erwerben und somit für das Rheinland erhalten. Ein großer Teil befindet sich im Besitz des LVR-LandesMuseums Bonn. Eine kleine, besonders qualitätvolle Auswahl mit Arbeiten bekannter Holographie-Künstler wird in einer Dauerausstellung in der Abtei Brauweiler gezeigt.
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